Junggesellenschützenverein und Feuerwehrkapelle Riesenbeck feiern Karneval

Die Zuschauer freuten sich über das abwechslungsreiche Programm.
Die Zuschauer freuten sich über das abwechslungsreiche Programm.
(Foto: Hannah Kurlemann)


-hak- Riesenbeck. „Junggesellen – helau! Feuerwehrkapelle – helau! Riesenbeck – helau!“ So schallte es am Samstagabend lautstark durch den Saal des Hotels Stratmann in Riesenbeck. Grund dafür war die gemeinsame Karnevalsfeier des Junggesellenschützenvereins und der Feuerwehrkapelle Riesenbeck. Nach dem Motto „Alles für ‘n Appel und ‘n Ei – Wirtschaftskrise? Nicht bei uns! Wir heizen die Wirtschaft kräftig an, und zwar die Gastwirtschaft!“, feierten rund 120 Jecken ein schillerndes Fest mit einem tollen Unterhaltungsprogramm.

Nach der Begrüßung durch den ehemaligen Vorsitzenden des Schützenvereins, Hans Büscher, stimmte die Feuerwehrkapelle alle Anwesenden auf den Abend ein. Den ersten Auftritt hatte dann die Tanzgruppe von Trainerin Julia Dirkes, die mit einer gut einstudierten Choreografie überzeugte und prompt zu einer Zugabe aufgefordert wurde. Die Tänzerinnen ließen sich nicht zwei Mal bitten und führten ein Stück des Musicals „Der König der Löwen“ vor.

Dann hatte der „ewige Junggeselle“ Georg Mersch seinen Auftritt und erzählte von seinen verzweifelten Versuchen, eine Frau kennenzulernen. Sogar Hilfsmittel wie Viagra habe er mittlerweile ausprobiert, doch sei dies seiner Erfahrung nach keine Potenz-, sondern eine Abnehmpille: Nachdem er die Tablette genommen hatte, kam er eine Woche nicht mehr an den Kühlschrank heran! Als er dann die Pillen aus dem Fenster geworfen hatte, konnte er danach alle Würmer mit dem Hammer in den Rasen schlagen – von da an habe er die Finger von dem Mittel gelassen.

BILDERSTRECKE


Auf Georg Mersch folgte eine musikalische Einlage der besonderen Art: Svenja Rohlmann stand mit ihrem Saxophon vor vier Altpapiertonnen, aus denen passend zum Takt „Bewohner“ herauskamen, die für ein ebenso lustiges wie stimmungsvolles Bild auf der Bühne sorgten. Als Nächste hatte Anne Wilde ihren Auftritt. Nachdem Georg Mersch von seinen Schwierigkeiten mit den Frauen erzählt hatte, berichtete sie von den Problemen mit ihrem Mann Rainer, den sie über eine Kontaktanzeige kennengelernt hatte, der aber nicht mal als Vogelscheuche getaugt habe. Für Erheiterung sorgten auch die Maße ihres Traummannes. Wilde: „94-60-42: 94 Jahre alt, 60 Millionen auf dem Konto und 42 Grad Fieber!“

Nach einer gemeinsamen Schunkelrunde wurde den Anwesenden dann ein Überraschungsgast präsentiert: Thomas „Panzer“ Badde, der neue Vereinswirt des Junggesellenschützenvereins, marschierte von der Feuerwehrkapelle begleitet durch den Saal und verteilte „Kamelle“. Ein echtes Highlight gab es dann zum Abschluss des Abends. Die „Riesenbecker Wuchtbrummen“ ließen den Saal beben. Hinter dieser Tanzgruppe stecken mehrere Männer des Junggesellenschützenvereins, die zu verschiedenen Hits Choreografien darboten, die man ihnen auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. Zunächst als Bauern getarnt, entpuppten sie sich später als echte „Superheroes“ und „Candymen“.

Mit diesen verschiedenen Outfits und nahezu perfekt synchronen Bewegungen brachten sie die Stimmung zum Kochen und kamen selbstverständlich nicht um eine Zugabe herum. Wie alle anderen Teilnehmer des Abendprogramms wurden sie schließlich mit einem Büttenmarsch und viel Applaus von den Gästen verabschiedet.


16 · 02 · 09



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