Pfarrfest in Riesenbeck: "Bunter Abend“ im Festzelt unterhielt das Publikum bestens

Sechs mutige Damen stellten sich der Herausforderung „Bierkrugstemmen“, einem der unterhaltsamen Programmpunkte beim „Bunten Abend“. Es gewann Francis Kroll (Startnummer 2).
Sechs mutige Damen stellten sich der Herausforderung „Bierkrugstemmen“, einem der unterhaltsamen Programmpunkte beim „Bunten Abend“. Es gewann Francis Kroll (Startnummer 2).
(Foto: Rita Althelmig)


Riesenbeck. Mit einer Fanfare der Feuerwehrkapelle Riesenbeck wurde der „Bunte Abend“ am Samstag, anlässlich der Jubelfeier „200 Jahre St. Kalixtus“ im Festzelt eröffnet. Moderator Alfred Beulting bat das Publikum im voll besetzten Zelt, die Zähne beim Lachen zu zeigen - das ging bald wie von selbst. Doch zunächst veranlasste er, dass die Gäste Pfarrer Stefan Notz mit tosendem Beifall begrüßten, denn Applaus bekomme ein Pfarrer nie für seine Verdienste, meinte Beulting.

Als Ehrengäste waren der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock, Bürgermeister Heinz Hüppe, die Ortsvorsteher Elli Höpfner und Karl Dierkes gekommen. Pfarrer Notz begrüßte das Pfarrerehepaar Dorothea und Martin Pfuhl von der evangelischen Kirchengemeinde Hörstel, mit ihnen könne im guten ökumenischen Sinn zusammengearbeitet werden, berichtete er. Er dankte allen, die zum Gelingen der Festlichkeiten beigetragen haben, dazu gehörte das Vorbereitungsteam, das seit Anfang des Jahres Hand angelegt habe, und Mitglieder des Jungkolpings, die am Vorabend eine Kinderdisko und eine Maxi-Playback-Show mitorganisiert hatten. Auch den Spendern und Sponsoren dankte er.

Der Erlös des Pfarrfestes ist für die Renovierung der St.-Kalixtus-Kirche bestimmt. Dank galt auch dem FC Teuto, der die Nachtwache im Festzelt übernommen hatte und mit Auftritten der Kinder- und Jugendtanzgruppe erfreute. Zunächst aber meldeten sich sechs Damen, die ihre Stärke im Bierkrugstemmen beweisen wollten. Per Los durften die Favoriten durch das Publikum bestimmt werden.
Immer wieder lockerte die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Annegret Berger mit ihren Beiträgen auf. Sie zappten musikalisch durch den Kinderkanal mit „Heidi“, den „Schlümpfen“ oder „Pippi Langstrumpf“, brachten mit „Griechischem Wein“, „Aber bitte mit Sahne“ oder „17 Jahr“ die besten Schlager und wussten mit „Mendocino“, „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, „Anita“ und Hits der 1970er- und 1980er- Jahre zu unterhalten.

BILDERSTRECKE


Von Norbert Witte, der an diesem Abend als Bauherr von etlichen Missgeschicken erzählte, bekam das Publikum nicht genug. Seine Zugabe, bei der er dem 100. Geburtstag von Willi Millowitsch gedachte, mit dem ungetexteten Lied „Wir sind alle seine Kinderlein“ nach der Melodie „Wir sind alle kleine Sünderlein“, hatte er auch die Sänger wieder aktiviert.

Einen großen Teil „Wolle-Songs“ - obwohl die Wolfgang-Petri-Double-Zeit vorbei sei, seit die Haare kurz sind - bot Friedel von Hagen im Anschluss. Doch auch seine eigenen Songs „Hand in Hand“ oder „So wie ein Engel“, kamen beim Publikum gut an. Letztendlich war es dem eigentlich egal, ob sie mit Petri in die Hölle geschickt wurden oder mit Van Hagen ins Universum flogen, die Stimmung war einfach der „Wahnsinn.“

Anschließend galt es, dass die freiwilligen Bierstemmerinnen, ihren Anhängern ihre Stärke zu bewiesen. Letztendlich konnte Francis Kroll am längsten ihren Arm mit dem Halbliterglas senkrecht halten. Ihr treuester Fan, Ehemann Gerd, gewann dann auch prompt den ersten Preis, den Glücksfee Lisa Bangewitz aus dem Loseimer gezogen hatte.
Mit der „Bosch-Band“ wurden bekannte Gruppen wie Rolling Stones, Beatles, Animals, Lords, Status Quo noch einmal live in Erinnerung gerufen. Zu „Smoke on the Water“, „All right now“, „San Francisco“ und „Born to be wild“ , wurde noch bis spät in die Nacht getanzt.


VON RITA ALTHELMIG

23 · 08 · 09



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